Termine 2021
Oktober:
- 31.10.2020, 18:00: Gänseessen – Bormann´s TCW
November
- 14.11.2020, 10:45 Uhr: Voll- und Abrechnungsversammlung – Davids im Engels
Liebe Schützen,
als im April 2021 die Idee einer Veranstaltung im Herbst 2021 als sogenanntes „StaTTschützenfest“ geboren wurde, waren wir alle froh, dass wir nach der erneuten Absage des regulären Schützenfestes, endlich wieder eine Feier hinbekommen würden.
Ein gemeinsames Treffen, unbeschwert und mit einer richtigen Party war das erklärte Ziel.
Auf der Grundlage der Beratung und Empfehlung durch Ralf Weyers als Vertreter des Ordnungsamtes der Stadt Neuss haben wir am Dienstag den 24.8.2021 gemeinsam mit den Majoren beschlossen, das StaTTschützenfest abzusagen.
An dieser Stelle möchten wir uns bei Ralf Weyers für seine gute Beratung und seinen persönlichen Einsatz herzlich bedanken.
Bis zu dieser Entscheidung sind von uns alle Hebel in Bewegung gesetzt worden, diese Veranstaltung möglich zu machen.
alles war vorbereitet.
Unser Zeltwirt Hans Georg Späth hatte uns bei dieser Planung engagiert unterstützt, obwohl diese Veranstaltung mit einer begrenzten Anzahl von Teilnehmern und nur einem Abend und einem Morgen im Zelt für ihn ein erhebliches wirtschaftliches Risiko darstellte. Auch hierfür an dieser Stelle vielen Dank.
Zunächst hatte es Ende Juli/ Anfang August bei steigenden Inzidenzzahlen und der bis dahin gültigen Corona Schutzverordnung ohnehin danach ausgesehen, als hätte das StaTTschützenfest überhaupt nicht stattfinden dürfen.
Allerdings hatten wir damals noch die Hoffnung auf geänderte Corona-Bestimmungen, die sich weniger an den Corona-Inzidenzen und mehr an der Hospitalisierung der Corona-Erkrankten ausrichten würde. Und tatsächlich wurde dann am 20. August die Corona-Schutzverordnung entsprechend abgeändert, allerdings mit einer Gültigkeit bis zum 17. September 2021. Diese Änderung bedeutete zunächst, dass eine Veranstaltung wie das StaTTschützenfest in der Gültigkeitsdauer der neuen Schutzverordnung hätte stattfinden können.
Allerdings gibt es eine Reihe von Gründen, die zur letztendlich getroffenen Entscheidung führten, auf das StaTTschützenfest zu verzichten. Dieser Entscheidung liegt der am 24.8.2021 gültige Stand der Corona-Schutzverordnung zugrunde.
Geplant war eine Veranstaltung mit Thekenbetrieb, großer Musikbühne mit Live-Musik, einer Tanzfläche vor der Bühne, einem DJ für die Musikpausen- eine Party halt, bei der man wirklich unbeschwert hätte feiern können.
Diese Planung hätten wir in dieser Art und Weise allerdings nicht realisieren können, da die Veranstaltung nur unter Beachtung eines strikten Hygienekonzeptes möglich gewesen wäre. Zudem hätten, und das ist das entscheidende Argument, nur Geimpfte, Genesene und mit PCR-Test (kein Schnelltest) negativ getestete Schützen die Veranstaltung besuchen dürfen. Ein PCR-Test kostet aber bereits heute ca. 60,- EUR. Dies heißt, dass Ungeimpfte realistischerweise der Veranstaltung fernbleiben würden oder hohe Kosten im Vorfeld zu tragen hätten. Eine solche Ungleichbehandlung wollten wir nicht.
Durch die Pflicht zur strikten Einhaltung der 3G-Regel mit PCR-Testung, aber auch die zu erwartende Vorsicht eines Teils unserer Schützenkameraden, hätten wir die für eine akzeptable Kostendeckung angestrebte Besucherzahl von ca. 700 Schützen und Partnern höchstwahrscheinlich nicht erreicht. Ein StaTTschützenfest würde nicht wirtschaftlich durchgeführt werde können.
Für den Schützenverein und den Vorstand wären u.a. folgende Haftungsrisiken entstanden:
Zum Einen hätte aufgrund der begrenzten Gültigkeit der aktuellen Corona-Schutzverordnung das Risiko bestanden, die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt absagen zu müssen.
Das hätte zur Folge, dass bei fortschreitender Vorbereitung erhebliche Kosten bereits entstanden wären oder Verpflichtungen nicht mehr kostenfrei rückgängig gemacht werden könnten.
Zusammengefasst wäre das mit einem nicht unerheblichen Kostenrisiko für den Schützenverein verbunden gewesen.
Zum Anderen– und das war auch letztlich der entscheidende Grund für die Absage – hätte selbst bei Einhaltung aller notwendigen Vorbedingungen, die Gefahr bestanden, dass aus dem Ereignis heraus Corona-Ansteckungen entstanden wären. Letztendlich lässt sich ein Ansteckungsrisiko nicht komplett vermeiden. Wenn der Veranstalter – in diesem Fall der Schützenverein – für ein solches Risiko haften muss, hätte dies für den Schützenverein und auch den geschäftsführenden Vorstand Haftungsrisiken in einer kaum abzuschätzenden Höhe für die sich daraus ergebenden Folgen ergeben.
Die Majore wollten den Verein und den geschäftsführenden Vorstand mit einem solchen Risiko nicht alleine lassen.
Wir haben wirklich mit Herzblut an der Vorbereitung unseres StaTTschützenfestes gearbeitet und wir wissen auch, wie wichtig ein Miteinander in unserem Schützenverein ist, um den Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft zu erhalten.
Wir schauen auch mit Optimismus in die Zukunft, insbesondere auch im Hinblick auf unser Schützenfest 2022, zu dem wir es – und hierzu sind wir fest entschlossen – „richtig krachen lassen“ werden. Nutzt bis dahin die kleineren Gelegenheiten, Gemeinschaft zu pflegen. Haltet zusammen und bleibt vor allem Gesund.
Mit Schützengruß
Dieter Moll (Präsident), Jürgen Stellet (Vizepräsident), Johannes Steinhauer (Oberst)
für den Schützenverein von 1863 Weckhoven e.V.
Die bereits angekündigte Plakataktion der Grenadiere wurde am eigentlichen Schützenfestwochenende durchgeführt.


Auch wenn unser Schützenfest in diesem Jahr nicht stattfinden kann, so gedenken wir auch in diesem Jahr der Verstorbenen. Die Kranzniederlegung fand am eigentlichen Schützenfestsamstag statt.
Wir Schützen werden die Erinnerung an Martin Kluth immer in unseren Herzen mit uns tragen. Wir wissen, dass Du uns von da oben zuschaust!

Auch in diesem Jahr musste das Schützenfest wegen Corona erneut abgesagt werden. Die Grenadiere freuen sich jedoch jetzt schon darauf, im nächsten Jahr „ihr Schützenfest“ mit allen Weckhovenern gemeinsam feiern zu können. Diese Freude werden sie Anfang Juni auf einem Plakat an der Grevenbroicher Str. Ausdruck verleihen.
Vielleicht gibt es aber auch schon früher was zu feiern! Denn statt einem Schützenfest plant der Schützenverein Weckhoven ein „StaTTSchützenfest“ am ersten Wochenende im Oktober mit Live-Band SCHROEDER.

| Name: | Zug: | Korps: | Jubiläum: |
| Dieter Illhardt | Lagerfeld 2000 | Grenadiere | 40 |
| Wolfgang Bilk | Mer sind do | Grenadiere | 50 |
| Dietmar Lenerz | Paul und Jupp | Jäger | 50 |
| Dietmar Markus | Paul und Jupp | Jäger | 50 |
| Johannes Steinhauer | Erfttreu 1994 | Scheibenschützen | 40 |
| Martin L´honneux | Mer mache alles möt | Scheibenschützen | 25 |
Liebe Weckhovener, in den vergangenen 158 Jahren des Bestehens des Weckhovener Schützenvereins ist viel passiert. In dieser langen Zeit hat es immer wieder Ereignisse gegeben, die unsere Schützenfeste unmöglich gemacht haben. Man denke nur an die Jahre der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert. Und auch jetzt mussten wir aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie unser Schützenfest nach dem Vorjahr erneut absagen.
Allerdings eröffnet der Blick zurück auch die Perspektive und Hoffnung im Blick in die Zukunft. Der Schützenverein und die Bewohner in unserem Ort haben sich nach Krisenzeiten stets umso freudiger wieder aufgemacht, die Gemeinschaft wieder aufleben zu lassen. Wir glauben, dass wir, die Menschen hier, nach Monaten der Selbstbeschränkung und der erzwungenen Einsamkeit wieder umso mehr Spaß am Zusammenkommen und Feiern in unserem Ort haben.
Vielleicht merken wir alle gerade jetzt, dass Chatrooms, Computerspiele und Web-Konferenzen kein adäquater Ersatz für echte Nähe sind. Dass Nähe am einfachsten mit den Menschen zu erleben ist, mit denen man sich das tagtägliche Lebensumfeld teilt. Zu dieser Nähe zählen insbesondere auch die vielen Ereignisse, die in unserem Heimatort Weckhoven und unserer Heimatstadt Neuss im Laufe des Jahres stattfinden und zweifelsohne auch das Schützenfest in Weckhoven als Höhepunkt des Ortslebens in der Mitte jeden Jahres.

Der Schützenverein hält zusammen, das merken wir an den Mitgliederzahlen, die sich trotz Corona sehr positiv entwickeln. Hier zeigt sich, dass Zusammenhalt gerade in Krisenzeiten immer schon eine Stärke der Menschen war. Wenn die Situation es irgendwie sorgenfrei und ohne Auflagen zulässt, wird der Schützenverein im Oktober eine erste Veranstaltung als „StaTTschützenfest“ mit der Coverband SCHROEDER durchführen, um Gemeinschaft wieder erlebbar zu machen.
Wir sind aber auch optimistisch, dass wir alle 2022 gemeinsam wieder ein Schützenfest erleben dürfen. Weckhoven braucht Tage, an denen nicht der Alltag, sondern Spaß und Gemeinschaft das Leben bestimmen. In diesem Sinne, machen Sie – feiern Sie mit, entweder als Schütze oder einfach als Weckhovener, wenn es wieder heißt „Es ist Schützenfest!“
Dieter Moll und Jürgen Stellet
Der Duft nach Mandeln und Zuckerwatte, die Musik auf den Straßen von Weckhoven, das Treffen mit Nachbarn im Festzelt oder die Partynacht am Schützenfestmontag – das alles wird es in Weckhoven auch 2021 nicht geben.
Schweren Herzens beschloss der Vorstand des Schützenvereins Weckhoven unter der Leitung von Präsident Dieter Moll dies in einer virtuellen Konferenz. Jedoch war den Majoren und dem Vorstand klar, dass zum üblichen Schützenfesttermin, Anfang Juni, die Corona-Situation noch nicht so weit entspannt sein wird, dass ein Schützenfest ernsthaft in Erwägung gezogen werden kann. Neben dem Schützenfest entfallen auch der Oberstehrenabend und das jährliche Königsschießen in diesem Jahr.

Sämtliche Vertragspartner werden oder wurden bereits telefonisch benachrichtigt. Alle haben sehr verständnisvoll auf die Entscheidung reagiert, eint doch alle Schützen- und Musikvereine dieselbe problematische Situation und die Hoffnung auf eine positive Veränderung im Laufe des Jahres 2021.
Wie ein Gedenken an verstorbene Schützen zum üblichen Schützenfesttermin am 12. Juni 2021 stattfinden kann, wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden noch geklärt werden.
Der Mitgliedsbeitrag des Schützenvereins Weckhoven für 2021 wurde drastisch reduziert. Dies und eine mit großer Hoffnung geplante Festlichkeit, die die Weckhovener Schützen am 1.Oktoberwochenende als „StaTTschützenfest 2021“ feiern wollen, sollen den Zusammenhalt im Verein stärken. Geplant ist ein Partyabend am 02.Oktober 2021 mit der Band Schroeder. Für den morgendlichen Frühschoppen am Sonntag hofft der Schützenverein die Schützenehrungen der letzten zwei Jahre vornehmen zu können.
Der Schützenverein Weckhoven stellt sich nicht nur den Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind. Er richtet seinen Blick jetzt schon weiter nach vorne, in die Zeit nach Corona. Neben einem Arbeitskreis, der bereits weitreichende Möglichkeiten erarbeitet hat, das Schützenfest für Schützen und Weckhovener attraktiver zu gestalten, sind auch die Verjüngung der Jugendarbeit und die Forcierung der Öffentlichkeitsarbeit unter Einschluss von Social Media wie Facebook und Instagram wichtige Aktionsfelder, in denen man nun einen guten Schritt vorangekommen ist.
Lange wurde der Jugendarbeitskreis (JAK) engagiert von Oberst Johannes Steinhauer und seinem Adjutanten Godehard Fesser betreut. Der JAK soll jungen Mitgliedern im Schützenverein eine Einfluss bei der Gestaltung des Vereins sichern und sie durch speziell auf Jugendliche ausgerichtete Aktivitäten gleichzeitig an den Verein binden.
Nun startet die 31-jährige Carina Runge als Jugendbetreuerin durch. Sie ist in einer Schützenfamilie groß geworden. Ihre Eltern Detlef und Annemarie Reinicke waren 1998 Schützenkönigspaar in unserem Heimatort Weckhoven und haben ihr die Begeisterung für das Schützenwesen sozusagen mit auf den Weg gegeben. Aber nicht nur diese, sondern auch ihre Onkels und Cousins (Kalinowski) tragen hier eine gewisse „Mitschuld“.

Carina Runge ist seit 2001 Mitglied im Bundesfanfarencorps. Hier hat sie mit einer Fanfare begonnen, aber nach 3 Jahren zur Trompete gewechselt. Bereits seit 2008 ist sie für das Bundesfanfarencorps als Jugendwart tätig. Genauso lange ist sie auch Mitglied im JAK. Die medizinische Fachangestellte hat aber im Musikcorps nicht nur ihre Liebe zur Musik entdeckt. Tatsächlich lernte sie hier auch ihren Mann Christian Runge kennen und lieben. 2016 hat sie mit der Geburt ihres Sohnes Jonas auch schon einen wesentlichen Beitrag zum Nachwuchs im Weckhovener Schützenverein geleistet.
Durch ihren frühen Start im Schützenverein – sie weiß wie es ist, als junger Jugendlicher im Schützenwesen mitzumachen – und den durch ihre jahrelange Tätigkeit im JAK bestehenden guten Draht zu den Jugendlichen ist sie die Richtige, um gemeinsam mit allen Jugendlichen und weiteren engagierten Schützen die Jugendarbeit des Schützenvereins nach vorne zu bringen.
Auch in der Öffentlichkeitsarbeit ist es gelungen, die durch den Weggang von Pressewart Dominik Rösning entstandene Lücke zu schließen. Neuer Mann ist der aktive Schützenkönig Jonas Sickel. Der beruflich selbständige IT-Berater bietet die besten Voraussetzungen, um insbesondere auch digitale Kommunikationskanäle und Social Media zu erschließen, um ein breiteres, eher jugendliches Publikum für den Schützenverein zu erschließen und die Wahrnehmung der Aktivitäten des Vereins auch in diesem Umfeld zu verbessern. Gleichzeitig soll er durch eine aktive Pressearbeit dem Schützenverein Weckhoven auch in den klassischen Medien eine stärkere Präsenz sicherstellen.

Der 1979 geborene Grefrather Jonas Sickel ist seit 1996 in Neuss als Marschierer beim Grenadierzug „In alter Frische“ mit dem Schützenwesen vertraut. Hier ist er seit 12 Jahren Oberleutnant. In der Weckhovener Schützenfamilie kommt er immerhin auf 13 aktive Jahre beim Scheibenschützenzug „Erfttreu“. Jonas Sickel heiratete 2017 mit Sonja Neis eine Weckhovenerin, deren Vater auch schon Mitmarschierer in den Reihen des Weckhovener Schützenregiments war. Auch die Beiden haben mit dem dreijährigen Sohn Mats schon ihren Teil zum Nachwuchs des Weckhovener Schützenvereins beigetragen.
Die Weckhovener Schützen können also optimistisch in die Zukunft schauen. Alles wird gut!